Lenders Gartencenter

Gartentipp Januar 2016

Ihr monatlicher Newsletter des Gartencenter Lenders.


Seit Jahrzehnten fester Bestandteil des Zimmerpflanzensortiments, die „Sukkulenten“.

 

Frau Monika Kitz

Durch ihre Vielfalt, über 10.000 Arten aus mehr als 50 Pflanzenfamilien, sind Sie gerade in den letzten Jahren verstärkt in den Blickpunkt des Publikums getreten.

Die Bezeichnung „Sukkulenten“ leitet sich vom lateinischen succulentus – fleischig, saftig- ab. Es handelt sich um Pflanzen, welche die Eigenschaft besitzen im schwammartigen Gewebe Wasser zu speichern und dadurch sehr dickfleischig erscheinen. Dieses Merkmal findet sich auch teils im botanischen Pflanzennamen wieder, so z.B. in der Familie der Crassulaceae (lat. crassus- dick). Bekanntestes Beispiel: „Crassula ovata“ (Dickblatt, Gelbbaum). Aufgrund der Anpassung an den jeweiligen Lebensraum, befindet sich das wasserspeichernde Gewebe in einem oder sogar mehreren Organen der Pflanze. Daher unterscheidet man zwischen Blatt-, Stamm- und Wurzelsukkulenten. Blattsukkulenten leben in Gebieten, wo die Trockenperioden relativ kurz sind. Sie überleben trockene Phasen durch starkes Vergrößern des Volumens der Blätter. Die Form der Blätter variiert von flach (Echeverien), zylindrisch (Sedum-Arten) oder kugelförmig (Senecio rowleyanus). Stammsukkulenten haben einen fleischigen, dicken Pflanzenkörper; hierzu zählen die Kakteen. Sie haben keine Blätter, dafür umgewandelte Dornen, um den Wasserverlust durch Verdunstung so gering wie möglich zu halten. Die Stämme nehmen säulenartige oder kugelige Formen an. Wurzelsukkulenten gedeihen in Wüstengebieten. Sie halten auch extremer Trockenheit, Hitze, Wind und Angriffen von Tieren stand. Da die oberirdischen Stämme und Blätter nur eine sehr kurze Lebensdauer haben, findet man diese Formen seltener im Verkauf.

Zu den Familien der Sukkulenten gehören nicht nur Cactaceae (Kakteen), Crassulaceae (Dickblattgewächse) oder Euphorbiaceae (Wolfsmilchgewächse), sondern ebenso Agavaceae (Agaven), Asclepiadaceae (Seidenpflanzengewächse), Liliaceae (Liliengewächse) und einige mehr. 

Im Zimmerpflanzensortiment findet man meist Pflanzen der Familie der Kakteen, Dickblattgewächse, Wolfsmilchgewächse und Liliengewächse. 

Bei der Pflege der Sukkulenten sollte grundsätzlich gelten: lieber etwas weniger als zu viel. In der Natur fallen Trockenperioden mit Ruhezeiten zusammen, auch verbunden mit kühleren Temperaturen. Die meisten Sukkulenten benötigen sehr viel Licht um kompakt und gesund zu bleiben. Daher sollten sie in unseren Wintern ruhen, das heißt möglichst weniger Temperatur und weniger oder gar kein Wasser. Erst wenn der Lichthaushalt in unseren Regionen wieder beträchtlich zunimmt und das Wachstum einsetzt, wird wieder gegossen. Staunässe vermeiden! Im Sommer sollte ab und zu stickstoffarm Gedüngt werden, hierzu werden spezielle Dünger angeboten. Bei der Wahl der Erde sollte auf die Bedürfnisse der jeweiligen Art geachtet werden. Auch hier werden speziell gemischte Substrate im Handel angeboten. 

Fazit: Sukkulenten gibt es in vielen Farben, Formen und Größen. Sie sind anspruchslos, pflegeleicht und verschönern jeden Platz in der Wohnung.

Foto: Angelika Kosky, Zierpflanzengärtnerin

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Seramis-Umtopfaktion! Termin bitte vormerken!

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In Zusammenarbeit mit dem Partner „Event-Grillen“ bieten wir nun, nach den großen Erfolgen des letzten Jahres, im Februar ein weiteres Grillseminar an.

Am Dienstag, den 16.02.2016 wird ab 18:30 Uhr bei uns ein Seminar aus der Reihe „Classic – Grillen wie die Profi`s auf Holzkohle und Gas“ durchgeführt.

Die Teilnahmegebühr beträgt 99 €.

Nähere Infos erhalten Sie direkt bei Herrn Geiger unter 0172/4614683 oder über die Webseite: www.event-grillen.de

Anmeldungen im Gartencenter und dem Cafe Lenders möglich.

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Sonderöffnungszeiten

Jetzt schon vormerken:

ab dem 06. März 2016

sind wir wieder sonntags

von 10:30 – 15:30 Uhr für Sie da!

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